12 No-Gos für deinen Arbeitsplatz

Von Lisa, 30.01.2019

Einen Großteil deiner Lebenszeit wirst du an deinem Arbeitsplatz verbringen. Es ist deshalb grundsätzlich kein Problem, wenn du es dir dort so angenehm und wohnlich wie möglich macht - sofern das auch mit deinem Vorgesetzten abgesprochen ist. Achte beim Aufhübschen deines Schreibtisches jedoch darauf, nicht in die folgenden zwölf Fettnäpfchen zu treten.

No-Go 1: Essensreste und Co

Bekanntlich hält Essen Leib und Seele zusammen. Auch in den Pausen auf der Arbeit ist eine kleine Stärkung wichtig, um das Gehirn mit neuer Energie zu versorgen und nicht an Produktivität einzubüßen. Wenig produktiv ist es allerdings, wenn schmutziges Geschirr oder Essensbehälter den Arbeitsplatz verschandeln. Dies sieht nicht nur wenig einladend und einfach unordentlich aus, sondern lässt unter Umständen auch die eigene Produktivität leiden, beispielsweise, wenn sich durch das Geschirr-Chaos auf dem Schreibtisch wichtige Unterlagen nicht mehr finden lassen oder diese durch Essensreste oder Schmutzränder unleserlich werden.

No-Go 2: Ein Urwald an Haftnotizen

Nicht nur ein chaotischer Schreibtisch, sondern auch ein Dschungel an Haftnotizen sorgt für Unordnung und unnötige Ablenkung am Arbeitsplatz. Ein paar selbstklebende Zettel sind sicherlich okay, um die wirklich wichtigen Dinge nicht zu vergessen; wenn der Arbeitsplatz jedoch zu einem Sammelsurium an Merkzetteln verkommt, dann spricht dies nicht für eine gute Arbeitsorganisation. Schluss also damit und die Haftnotizen regelmäßig auf ihren Inhalt und ihre Relevanz prüfen, um Platz für die wirklich wichtigen Dinge zu haben und ohne visuellen Overkill zu arbeiten. Dies lässt sich übrigens auch mit einem kompakten Notizbuch verwirklichen; ein lästiges Aussortieren der Notizen entfällt und man kann so wunderbar Erledigtes abhaken bzw. durchstreichen. Das sorgt für zusätzliche Motivation im beruflichen Alltag.

No-Go 3: Aufreizende oder suggestive Bilder

So manche Menschen träumen von der Bikinifigur oder einem durchtrainierten Körper. Vielleicht hast du dir diesen Traum schon erfüllt, in dem Fall herzlichen Glückwunsch! Auch wenn du darauf stolz wie Oskar bist, solltest du keine sexy Fotos von dir auf deinem Schreibtisch aufstellen - der eine oder andere Kollege kann sich dadurch belästigt fühlen - schließlich würdest du ja auch nicht im Bikini oder in der knappen Badehose an deinem Arbeitsplatz erscheinen, es sei denn, du arbeitest als Rettungsschwimmer. Auch wirkt das ganze nicht gerade professionell. Mit solchen Fotos kannst du also deine private Wohnung schmücken, jedoch nicht deinem Schreibtisch im Büro.

No-Go 4: Die Handtasche offen auf dem Schreibtisch liegen lassen

Eine offene Handtasche auf dem Schreibtisch gewährt deinen Kollegen auf der Arbeit ungewollte Einblicke in deine Privatleben und lädt unter Umständen zu falschem Verhalten ein. Sorge dem vor und lass die Handtasche geschlossen, wenn du sie sichtbar an deinem Arbeitsplatz plazierst. Noch besser ist es, wenn du unter deinem Schreibtisch einen Haken anbringst, um die Handtasche dort aufzuhängen. Frag deinen Vorgesetzten, ob du diese kleine bauliche Maßnahme durchführen darfst.

No-Go 5: Unsachgemäße Bildschirmerhöhungen

Manchmal bieten die einfachsten Dinge die besten Lösungen. Anders sieht dies hingegen bei Bildschirmerhöhungen an eurem Arbeitsplatz aus. Wenn ihr zig Bücher dazu verwendet, euren Bildschirm „aufzubocken“, dann sieht das alles andere als professionell und schon gar nicht kreativ aus. Bitte deinen Vorgesetzten stattdessen darum, eine echte Bildschirmerhöhung anschaffen zu dürfen. Solche Bildschirmerhöhungen haben oftmals den zusätzlichen Vorteil, dass sich unter ihnen Stauraum für so manche Dinge bietet – beispielsweise eine Ablagefläche für eine Tastatur oder ein Aufbewahrungsort für Stifte, Lineal und Co.

No-Go 6: Visuelle politische Statements

Kaum etwas wird so heiß diskutiert wie politische Dinge. Hier gehen die Meinungen gerne auseinander. An deinem Arbeitsplatz haben politische Bekundungen in visueller Form (zum Beispiel Poster oder Anstecknadeln einer politischen Partei) daher nichts verloren, um anderen Kollegen keinen Anlass zur Empörung zu geben. Vergiss nicht, dass du auf der Arbeit bist, um Geld zu verdienen und nicht, um deine Kollegen oder Vorgesetzten politisch zu konvertieren.

No-Go 7: Spielzeuge

Irgendwo steckt in jedem erwachsenen Menschen ein Stück Kind. Das ist auch überhaupt kein Problem, solange du bei deiner Arbeit ein erwachsenes und reifes Verhalten an den Tag legst. Weniger reif wirkt es, wenn dein Schreibtisch vor Spielzeugen, beispielsweise Sammelfiguren oder ähnlichem, geradezu überquillt. Dies weckt bei deinem Vorgesetzten den Eindruck, dass du noch nicht reif bist für eine Beförderung oder dafür, dich in anderer Weise mehr Verantwortung zuzutrauen. Wenn du also den nächsten Schritt in deiner Karriere wagen willst, dann sorge nach Möglichkeit für einen aufgeräumten und spielzeugfreien Schreibtisch.

No-Go 8: Hygieneprodukte

Sich selbst zu pflegen und eine solide Körperhygiene an den Tag zu legen, ist natürlich unumstritten wichtig. Dinge wie Make-Up, Zahnbürsten und Deo haben auf deinem Schreibtisch in der Arbeit jedoch nichts verloren und können einen unhygienischen Eindruck auf Kollegen und Vorgesetzte vermitteln. Zudem können herumliegende Hygieneprodukte darauf hindeuten, dass du mehr auf das eigene Aussehen bedacht bist als um deinen Job. Wenn du diese Dinge dabei hast, weil du nach Feierabend mit Kollegen oder Freunden ausgehen möchtest, bewahre sie am besten in einer Tasche in deiner Schreibtischschublade auf.

No-Go 9: Zigarettenpackungen

Rauchen oder nicht – das ist heute ein schwieriges und umstrittenes Thema. Während die einen dem Glimmstängel erfolgreich abgeschworen haben, kommen andere nicht so recht los davon. Wenn du hin und wieder gerne eine Zigarette rauchst, dann lass deine Zigarettenpackungen nicht auf dem Schreibtisch liegen. Das weckt bei deinen Kollegen oder Vorgesetzten immer wieder den Eindruck, dass du dir zwischendurch Zusatzpausen gönnst, um eurer Sucht zu frönen. Ebenso kann auch der Geruch nach dem Rauchen abstoßend auf den einen oder anderen Mitarbeiter sein. Reduziere den Zigarettenkonsum auf Arbeit daher möglichst auf ein Minimum - vor allem wenn du dich überwiegend in Büroräumen aufhälst.

No-Go 10: Pappbecher

Pappbecher erwecken gerne den Eindruck von wilden Studentenpartys und wirken wenig seriös, wenn sie auf deinem Schreibtisch stehen. Steige stattdessen auf Kaffeetassen oder Gläser um, wenn du zwischendurch deinen Durst stillen möchtest. Sollten keine derartigen Trinkgefäße bei dir im Büro vorhanden sein, nimm von zu Hause einfach eine Tasse und ein Glas mit. Sicherlich kannst du dies in der Büroküche zwischendurch oder nach Feierabend ganz einfach abspülen und es am nächsten Tag wieder verwenden.

No-Go 11: Saisonale Deko als Dauerzustand

Natürlich ist es eine Freude, den Schreibtisch etwas festlich zu dekorieren, wenn beispielsweise Weihnachten vor der Tür steht. Wenn die Deko allerdings bis zum Frühjahr oder Sommer auf deinem Schreibtisch einstaubt, dann wirkt dies nicht besonders professionell, sondern mehr als nachlässig. Als Faustregel merke dir: Festlich sein ist okay, vergesslich sein hingegen nicht. Und bitte nicht übertreiben bei der Dekorierung deines Arbeitsplatzes.

No-Go 12: Kuriose Dekorationen

Vielleicht hast du einen außergewöhnlichen Geschmack, was Dekoartikel angeht. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, denke aber daran, diese Vorliebe bei dir zu Hause auszuleben und nicht auf deiner Arbeit. So mancher Kollege oder Mitarbeiter teilt den Geschmack in Sachen Deko unter Umständen nicht und fühlt sich dadurch auf den Schlips getreten. Seid also diplomatisch, was die Deko auf dem Schreibtisch angeht.