Laura, 23.10.2020

Warum gerade virtuelle Teams persönliche Meetings brauchen

3 wichtige Erkenntnisse, die wir aus unserer Teamwoche mitgenommen haben

Spannend, wenn man als Team größtenteils remote arbeitet und sich die ein oder anderen Teammitglieder noch nicht persönlich kennen. Das dachten wir uns auch, als wir uns im September zu unserer Teamwoche an der Algarve getroffen haben.

Das Ziel: Zusammenkommen, zusammenwachsen, eine gute Zeit erleben und in entspannter Atmosphäre jede Menge neue Ideen produzieren! Was wir daraus gelernt haben und warum es als dezentrales Team wichtig ist, sich nicht nur virtuell zu begegnen, möchten wir hier mit euch teilen:
 


1. Teamgeist & Teamkultur

Teamkultur entsteht über eine längere Zeit durch geteilte Werte und Visionen, Gewohnheiten und Überzeugungen - aber auch durch gemeinsame Erfahrungen. Die Teamwoche hat es uns durch kleine und große Erlebnisse ermöglicht, Verbindungen und Zusammenhalt zu schaffen, die über unseren virtuellen Kontakt hinausgehen. Über den persönlichen Austausch lernt man sich nicht nur untereinander, sondern auch die Teamdynamik besser kennen, findet seine Rolle, erkennt die Stärken Einzelner und schafft Erinnerungen, die zusammenschweißen. Da muss man auch mal den ein oder anderen Witz über sich ergehen lassen, wenn der Rest von Essensabneigungen erfährt (Stichwort Koriander - schmeckt aber auch einfach nach Seife!).

2. Spaß, Motivation & Inspiration

Spaß an der Arbeit und Teamgeist entstehen unter anderem dann, wenn man unbeschwert an einer gemeinsamen Version arbeiten kann. Abseits vom Arbeitsalltag und bekannten Strukturen klappt das besonders gut! Keine Zeitbegrenzung, keine Ablenkung und eine neue Umgebung sind wie Urlaub fürs Gehirn und machen Platz für neue Ideen. Wer hat schon die besten Einfälle im kargen Meetingraum oder am Schreibtisch bei Neonlicht?
Die Sonne der Algarve und der Blick aufs Meer haben zumindest unsere Synapsen stimuliert. Die Mischung aus entspannter Atmosphäre, in der wir ganz unter uns sein konnten, und einem inspirierenden Umfeld, hat dafür gesorgt, dass wir uns ganz auf unsere Kreativität und die Ideenfindung fokussieren konnten. Persönliche, gemeinsame Brainstormings entwickeln dadurch eine ganz andere Dynamik, Um- und Neudenken fällt leichter, Motivation und Begeisterung übertragen sich viel schneller vom einen auf den anderen. Manchmal entstehen die besten Gespräche und Einfälle auch beim Zusammensitzen nach den Arbeitsphasen, während eines Ausflugs oder spätabends nach einem guten Essen, wenn sich die Sonne schon längst verabschiedet hat und Ruhe einkehrt – oder ein schweißtreibendes Tischtennisduell ansteht.

3. Kommunikation & Zusammenarbeit

Persönliche Meetings geben Raum, um Arbeitsstrukturen und Abläufe zu prüfen und hinterfragen. Welche Strukturen sind sinnvoll und erleichtern uns die Arbeit, welche verkomplizieren sie unnötig? Gerade in dezentralen Teams sind Routinen und Prozesse, die die Zusammenarbeit klar regeln, sehr wichtig, um effizient arbeiten zu können. Virtuelle Kommunikation besteht bspw. überwiegend aus pull und weniger push – Information wird von den Teammitgliedern aktiv eingeholt - dann, wenn sie benötigt wird. Ansonsten wird überwiegend eigenständig gearbeitet. Ein Grund, warum klare Regeln und Prozesse hilfreich sind, damit die Teamarbeit trotzdem reibungslos und ohne Informationsverlust funktioniert.
Die Teamwoche hat es uns also ermöglicht, im persönlichen Miteinander die Form unserer Zusammenarbeit zu prüfen, Probleme anzusprechen, Lösungen zu erarbeiten, Positionen und Rollen zu definieren und weiter zu festigen.
 



Neben all diesen Learnings ist es natürlich umso schöner, wenn man auch „im echten Leben“ feststellt, dass genau die richtigen Menschen mit an Bord sind. Besonders in Erinnerung bleibt uns mit Sicherheit der Ausflugstag – 14h vollgepackt mit Eindrücken und Action. Wir haben Delfine beobachtet, die um und unter unser Boot getaucht sind, haben während einer Jeep-Tour durch die Berge nicht nur die Landwirtschaft und Kultur der Region besser kennengelernt, sondern auch die Stoßdämpfer unseres gestreiften Defenders, sind durch Sea Caves gepaddelt und mehr als einmal von unseren SUP-Boards ins Wasser gefallen.



Wir können uns jetzt guten Gewissens als Kork-Experten bezeichnen, sind überall herzlich empfangen worden und haben die gemeinsame Woche in unserer traumhaften Unterkunft mit Blick aufs Meer sehr genossen. Über gemeinsames Essen, Fotoshootings, Projektphasen, jede Menge Spaß, erschreckende und faszinierende 3D-Sound-Experiences, Koriander-Scherze, Spaziergänge am Meer und Trichter-Hund Joey (unser Feelgood-Manager mit vorübergehender Halskrause), war wirklich alles dabei – selbst die überraschende Erkenntnis, dass die eigenen Tischtennis-Skills nach jahrelanger Missachtung immer noch on point sind.

Wir nehmen aus unserer Teamwoche also nicht nur ein neues Gemeinschaftsgefühl mit, sondern auch jede Menge bunte Eindrücke und Erinnerungen!


Und wenn euch interessiert, an welcher Überraschung wir hauptsächlich gearbeitet haben, merkt euch schonmal den 14. November. Denn Coachy wird 3 Jahre alt – und das ist definitiv ein Grund zum Feiern!